Klimapolitik in Bülach

Als regionales Zentrum soll Bülach eine Vorbild für aktive und wirkungsvolle Klimapolitik sein.

 

Am 18. Februar 2019 reichten wir ein Postulat betreffend Klimanotstand ein. Dieses wurde an der Gemeinderatssitzung vom 15. April 2019 an den Stadtrat  überwiesen.

 

Die Antwort des Stadtrats war enttäuschend und besteht hauptsächlich aus abwarten und der Begründung, dass bereits genug gemacht werde.

 

Die als Folge davon am 4. November 2019 eingereichte  Interpellation Massnahmen zum Klimaschutz fordert den Stadtrat auf die konkreten Massnahmen zum Klimaschutz aufzuzeigen.

Lokale Klimapolitik als Vorbild

 

Bülach kann auf kantonaler und nationaler voran gehen und durch konkretes Handeln andere Gemeinden motivieren, ihre eigenen Ressourcen für die Bewältigung der Klimakrise einzusetzen. Denn sogar der komplett veraltete Bülacher Energieplan aus dem Jahr 2008 hält bereits fest, dass die Reduktion des Energieverbrauchs und die umweltschonende Energieversorgung und -nutzung in Bülach von wesentlichem öffentlichem Interesse sind.

Der Stadtrat kommt in seinem Bericht zum Postulat Klimanotstand selber zum Schluss, dass die Erreichung aller gesetzten Ziele zur Zeit noch deutlich verfehlt wird. Nun heisst es proaktiv zu agieren und aufzuzeigen, dass die Stadt Bülach die Forderungen der Bevölkerung ernst nimmt und sich engagiert für eine lebenswerte Zukunft einsetzt.

Für die SP ist klar, dass wir weitere Schritte ins Auge fassen und das Thema mit aller Entschlossenheit weiter verfolgen. Denn die globale Herausforderung des Klimawandels anzugehen ist eine Aufgabe, die nur gemeinsam gelingen kann – mit Beiträgen auf internationaler, nationaler, kantonaler, kommunaler, privatwirtschaftlicher und individueller Ebene. Hier halten wir sie auf dem Laufenden!