Volksinitiative «Boden für die kommenden Generationen»

Boden ist ein unvermehrbares und daher besonders kostbares Gut; Bauland, das Tafelsilber jeder Gemeinde. Land zu erwerben, ist kostspielig und wird in Zukunft noch teurer. Denn Einzonungen sind heute kaum mehr möglich. Wir müssen also mit dem bestehenden Bauland auskommen. Eine Gemeinde benötigt genügend Landreserven für ihre Entwicklung und Gestaltung.

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Bülach braucht eine nachhaltige, langfristige Bodenpolitik. Als Bodenbesitzerin kann die
Gemeinde den städtischen Lebensraum aktiv mitgestalten.
Deshalb soll die Stadt ihre Grundstücke nicht verkaufen, sondern bei Bedarf Dritten zum Gebrauch überlassen. Das bringt Ertrage in Form von Baurechts- oder Mietzinsen. Nach Ablauf der Verträge können künftige Generationen wieder neu über die Verwendung des stadteigenen Bodens entscheiden und damit die Stadt in ihrem Sinne weiterentwickeln: Der Wert des Bodens bleibt so den kommenden Generationen erhalten.

 

Im Interesse der kommenden Generationen

Mit eigenem Land kann die Stadt Bülach in Zukunft optimal weiterentwickelt werden. Dies kommt unseren nachkommenden Generationen zugute. Bülach besitzt nach wie vor Land, insbesondere viel Wald. Das städtische Bauland ist hingegen knapp bemessen, und neue Parzellen zu erwerben wird  immer schwieriger.

 

Aktive Bodenpolitik zum Wohle Bülachs

Die wertvollen Grundstücke, die noch im Besitz der Stadt sind, ermöglichen es Bülach, eine eigenständige und nachhaltige Bodenpolitik zu betreiben. Durch den Bodenbesitz bewahrt und schafft die Stadt Handlungsräume für die Siedlungsentwicklung, die eine zukünftige Gestaltung im Interesse aller berücksichtigt.

Raum für Schulen, Wohnungen und Gewerbe Die Stadt Bülach braucht Raum, um künftig Bedürfnisse befriedigen und Chancen wahrnehmen zu können. Nur mit bestehenden Landreserven kann sie rechtzeitig Raum für Schulen, Alterswohnungen, Freizeitanlagen, Gewerbe und Industrie zur Verfügung stellen. Damit wird auch der Wirtschaftsstandort gestärkt.

 

Nutzung durch Dritte – langfristige Erträge

 

Städtisches Land, das Bülach nicht selber nutzt, kann Dritten zum Beispiel im Baurecht zeitlich begrenzt zur Nutzung abgegeben werden. Durch die Baurechtszinsen erwirtschaftet die Stadt langfristige Einnahmen.

 

Kein Ausverkauf für kurzfristige Gewinne

 

Landverkäufe bringen zwar schnelles Geld in die Stadtkasse. Doch damit verscherbeln wir unser Tafelsilber, denn Boden ist ein wertvolles und nicht vermehrbares Gut. Einnahmen aus Baurechtszinsen bringen hingegen langfristige Erträge. Land zu erwerben ist kostspielig und wird in Zukunft noch teurer.

 

Landabtausch zu fairen Konditionen

 

Manchmal hätte man das Land für ein Vorhaben lieber an einem anderen Ort. Die Initiative regelt deshalb den Ausgleich von Grundstückskauf und -verkauf so, dass die Verhandlungsposition der Stadt gestärkt wird und die Steuerzahlenden nicht über den Tisch gezogen werden.

 

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